Mittwoch, August 08, 2012

Döpdöpdöpdödödöpdöpdöp.

3 Stiegen polnisches Bier, 3 Parteypeople, 22 Mückenstiche, 3 Flaschen Sonnencreme, 20 Kilo Fleisch, 2 nette Iren, 50°C, 3 Bühnen, 2 "Grillmeister", 61 Musiker, 84 Milchbrötchen, 14 Stunden Schlaf, 10 Tonnen Konfetti, 2 dauerhaft aufgeheizte Zelte, 1n(e) Mülltütenkühlschrank/Loch/Falle, 1ne glückliche Judith.

Ein kleines, süßes Festival voller netter Menschen.

Am allertollsten: Olli Schulz. Weil in Bestform (= mehr reden als singen + Singen im Chor im Publikum) und mit Stylo-Hut.

Beste Neuentdeckung: The Real McKenzies. Weil Sackpfeifen und riesige Party trotz wenig tanzendem Publikum (wegen Temperaturen bei gefühlten 50°C und Sonne ohne Schatten).

Größte Party: SCOOTER. Weil alle betrunken und nur am abfeiern. Und ich glaube die zwei Iren und ich waren mit die wenigen Leute die WIRKLICH ernst gemeinten Spaß hatten. Wie sollte es auch anders sein, nachdem ich und der halbe Zeltplatz den beiden direkt vorm Auftritt die Band durch das Beibringen der hochkomplizierten Texte näher gebracht haben. Sie mussten schließlich mitsingen können. Hyper Hyper und so.


Übrigens hatte ich den ganzen Sommer bisher einen einzigen Mückenstich. Kaum bin ich in Brandenburg, habe ich plötzlich 22 Stück und einen Knöchel, der auf seine dreifache Größe angeschwollen ist. Geil.

Kommentare:

  1. Hach ja. Festivals. ich will schon seit langem einmal eines besuchen und doch habe ich es noch nie dazu gebracht oder auch nur eine Idee, welches Festival ich denn wählen sollte. Aber da ich noch ein wenig Leben vor mir habe besteht noch Hoffnung, dass ich es mal schaffe ;)

    Ja ja, die werte Mückenplage. Ich als Brandenburgerin leide auch darunter. Inzwischen bin ich professionelle Mückenkillerin

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  2. Komisch, ich hatte ne Zeit auch jedes Jahr bei einem Festival immer so Mückenschwellungen. Als wenn die Landviecher da bestimmte Pest injezieren oder so. Dafür war ich Samstag das potentielle Wespenopfer. Trotz Vertreiben und Ermorden kamen immer wieder Attacken eines unnachgibigen Brumselstammes nur auf meine Wurst. Ich fühlte mich diskriminiert.

    Anstrengend sieht es ansonsten von der Größe ja nicht aus. Könnt man noch ertragen. Obwohl ich sehr müde geworden bin, was diese Aktivitäten angeht. *krückstock*

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  3. Ja, Geldmangel und Perspektivlosigkeit binden mich an diese Stadt. Durch die Wohnung ist das Leben hier jedoch deutlich erträglicher geworden. Einziger Nachteil: ich vermisse meinen Hund so sehr ._.

    Mein erstes Festival war im Vergleich zu deinem ersten Festival ein kleines Fiasko. Obwohl es sicherlich drei Mal so viel gekostet hat, hatte ich nicht ansatzweise so viel Spaß wie du.
    Das Zelten war stressig, die Bands mit einigen Ausnahme enttäuschend und die Leute ziemliche Selbstdarsteller und nicht alle ein Augenschmaus :D. Ne, das Amphi war nicht meine Welt, vielleicht wäre es vor ein paar Jahren noch der Fall, aber inzwischen kann ich der Musik/der Szene nicht mehr so viel abgewinnen. Einzig Combichrist machen mich immer so glücklich und für ihren Auftritt hat es sich dann doch noch gelohnt.
    Und was das Zelten angeht bin ich jetzt erfahren und auf den Geschmack gekommen. Nächstes Mal nehme ich auf jeden Fall neben dem Schlafsack noch eine Decke mit.

    Was macht das Leben und die Karriere bei dir?

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