Samstag, August 28, 2010

It is awfully hard work doing nothing.

Buchempfehlung des Tages (ich hoffe, das wird jetzt nicht zu verworren):

The Importance of being Earnest von Oscar Wilde aus dem Jahre 1895.

Algernon und Jack sind zwei britische Gentlemen. Während Jack auf dem Land lebt, lebt Algernon in London. Beide Männer haben jedoch zum Schein je einen Freund, der sie aus ihrer gewohnten Umgebung reißt. Jacks imaginärer Bruder Earnest wohnt in London und ist oft krank. Um ihn zu pflegen, fährt Jack regelmäßig in die Stadt. Auch Algernons "Freund" Bunbury ist kränklich. Er nimmt dies als Ausrede um aufs Land fahren zu können.
In der Stadt gibt sich Jack als seinen Bruder Earnest aus und lernt Algernons Cousine Gwendolen kennen und möchte sie heiraten. Später besucht Algernon Jacks Landhaus. Dabei gibt sich Algernon als Jacks kranken Bruder Earnest aus und verliebt sich in Jacks Findel Cecily und macht ihr einen Heiratsantrag.
Gwendolen taucht bald darauf ebenfalls im Landhaus auf, um ihren Earnest (Jack) zu besuchen. Die beiden Frauen treffen aufeinander und sobald entsteht ein wirres Kuddellmuddel darum, wer jetzt eigentlich wen heiraten will. Und am Ende gibt es noch eine Überraschung.


Oh Mann, wer wurde aus der kurzen Inhaltswiedergabe jetzt schlau? Das Theaterstück von Wilde ist sehr kurz und doch sehr komplex. Relativ viele Personen spielen mit und durch das ständige Benutzen von Namen imaginärer Freunde wird man leicht verwirrt. Besonders das Ende musste ich zweimal lesen um auch allen Personen das entsprechende "Happening" zuordnen zu können.
Eigentlich lese ich nicht gerne Theaterstücke. Sie wurden schließlich geschrieben um gespielt und nicht um gelesen zu werden. Aber irgendwann lag das Heftchen mal für 50 Cent in einer Buchhandlung rum und so ist es dann doch in meinem Regal gelandet. Gestern habe ich es schließlich wieder ausgekramt und auf einer Zugfahrt Richtung Frankfurt direkt gelesen. Ich musste mich teilweise tierisch zusammen reißen um nicht laut loszulachen, weil das Stück durch die ganzen Verwirrspiele und das Namenswirrwarr unfassbar lustig ist. Ich hätte nicht gedacht, dass die Leute damals schon so komisch waren! Große Empfehlung meinerseits! Und gebraucht für einen Cent über Amazonmarketplace zu bekommen :D Ich hoffe, das Stück wird mal in meiner Nähe aufgeführt. Da bin ich direkt dabei!"
Bildquelle

"You never talk anything but nonsense."
"Nobody ever does."

Kommentare:

  1. schön geschrieben :D
    LG
    http://lenaasworld.blogspot.com/

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  2. Vielen Dank! :)
    ich bin allerdings erst in der 12 Klasse, allerdings zählt das ja auch schon, deshalb fühlt es sich wie jetzt schon Abitur an, waah xD

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  3. hahaaa, das buch muss ich mir dann auch mal angucken ;) mal sehn ob es was für mich ist, anlesen schadet nix.

    uuuuund ja, ich hab es geschafft, einn geeignetetn platz für den aufnäher zu finden. stolz an meiner jacke. :D hab aber auch fast 2 jahre gebraucht, hehe ...

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