Dienstag, März 15, 2011

These Are The Fates I Pushed Out Of The Way

Der Ein oder Andere kennt sicher John Frusciante, den Ex-Gitarristen der Red Hot Chili Peppers, der besonders durch sein charakteristisches Gitarrenspiel und den Backgroundgesang eigentlich unverzichtbar für die Band ist.
Meine heutige Botschaft an die Jugend da draußen: Nehmt keine Drogen.

Folgendes Interview wurde mit Frusciante quasi auf dem Höhepunkt seiner Drogenabhängigkeit (1994) geführt und zeigt einen Menschen, der irgendwo zwischen Tod und Leben schwebt.
Als eine Freundin mir vor Jahren das Video gezeigt hat, wollte ich erst nicht glauben, dass es tatsächlich der gute John ist. Aber so ist es. Und seine Musik wurde durch den Konsum übrigens auch nicht besser. Dummes "Kreativitäts-Argument".



Schön, dass er den Absprung geschafft hat. Scheint doch, als seien die Interviews mit zwei komplett verschiedenen Menschen geführt worden.




Ja, mir kommt alles, was ich schreiben will unglaublich unbedeutend und doof vor. Ich sollte vermutlich über AKWs und Naturkatastrophen schreiben. Ich überlasse das aber lieber Menschen, die es besser in Worte fassen können. Das einzig Gute, das ich aus der wirklich beschissenen Lage ziehe, ist, dass Menschen, die seit jeher gegen meine "Atomkraft? Nein danke" Aufkleber gewettert haben und die größten Verfechter der Kernenergie waren, mittlerweile soweit sind, zuzugeben, dass es auch anders gehen muss. Manchmal braucht es Katastrophen. Fragt sich nur, wie viele Katastrophen es noch braucht, bis sich die Erde der Menschen entledigt hat.



John Frusciante - Anne

Kommentare:

  1. Jaja, die Drogen.
    Ich habe das (etwas zweifelhafte) Glück, ältere Geschwister zu haben, die in der Richtung schon einiges ausprobiert haben und somit als abschreckende Beispiele dienten. Das klingt grad negativer als es gemeint ist, aber ist doch gut zu wissen, was man NICHT ausprobieren will. Engelsgleich hab ich z.B. auch nie an einer Zigarette gezogen, was bin ich doch für ein helles Köpfchen. XDD

    Außerdem denke ich, dass es okay ist, über Dinge zu schreiben, die mal nichts mit Katastrophen etc zu tun haben. Dein Post als Beispiel genommen: Den Menschen in Japan bringt es genausowenig, wenn du KEINEN Post gegen Drogen schreibst als wenn du ihn schreibst. Klar ist Aufklärung wichtig, aber bloßes "OMG DAS IST ALLES SO FURCHTBAR!" hilft trotzdem keinem. Wenn es einem am Herzen liegt, sollte man spenden, und wenn es auch nur ein paar Euro (oder was weiß ich, Kleidung, Lebensmittel ..) sind, das ist besser als sich hinzustellen und in den Chor der "Pray for Japan!"-Gröhler einzutreten, die im Endeffekt nichts tun außer die Hände zu falten und drauf zu warten, dass irgendeine höhere Macht alles wieder in Ordnung bringt (was sie ja im Endeffekt, wenn man so rangeht, erst verursacht hat .. Merkt man, dass ich nicht religiös bin? XD).
    Da muss man dann auch kein schlechtes Gewissen haben, nichts zu dem Thema zu posten.

    Abschließend: Atomkraft Nein Nein!

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  2. Die Sache ist, dass ich den Laptop sowieso frühestens Anfang/Mitte April weggeben kann. Außerdem hat sich bisher noch niemand dafür interessiert, deshalb kann ich ihn dir reservieren, wenn du magst. Er wäre insgesamt günstiger als ein neuer und er hat noch bis Ende November Garantie. :P *andreh*

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  3. Ja, danke. XD
    Ich klick mich gern mal sinnlos durch mir unbekannte Blogs, aber das ist in letzter Zeit ganz schön nervig geworden, wenn alle so jammern. (Und dann nichts tun außer zu jammern.)

    Ja, ich fand die Astronauten-Idee auch super. Da blieb einem nur selbst machen, für Frauen gibt es zu Karneval irgendwie nur Kostüme zu kaufen à la "sexy Krankenschwester", "heiße Polizistin", "verruchte Tänzerin". XD
    Also mein Grafiktablett funktioniert so, dass ich eine Arbeitsfläche habe, die 1:1 auf den Bildschirm übertragen wird. Wenn ich mit dem Stift (der natürlich nicht mit Farbe malt, sondern wie so ein Stift für Touchpads funktioniert) also in der unteren rechten Ecke der Arbeitsfläche rumchille, macht das der Mauszeiger auf meinem Bildschirm auch. Beweg ich das Ding in eine Richtung, macht der Mauszeiger halt genau das Gleiche. Das ist insofern am Anfang etwas ungewohnt, da man beim Krakeln auf Papier ja beim Schreiben/Zeichnen auf das Papier schaut und beim Grafiktablett auf den Bildschirm. Daran muss man sich gewöhnen. XD Es sei denn man besorgt sich ein (um einiges teureres) Gerät, dessen Arbeitsfläche als Bildschirm fungiert. So ein Ding hab ich aber noch nie in der Hand gehabt. XD
    Ich hab's ganz schlecht erklärt, sorry. D;

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  4. Uh, außerdem ist das Ding angenehmer zum Krakeln am PC, weil die Maus ja 1. nicht mit einem Stift vergleichbar ist und 2. der Stift vom Grafiktablett auch ähnliche .. ich sag mal Signale wie ein "normaler" Stift sendet. Wenn du also fest aufdrückst, hast du dicke Linien, wenn du nur so rüberhauchst, gib tdas ganz feine Linien. Sehr sehr praktisch, wenn man wie ich immer erstmal Millionen krumme und schiefe Linien fabriziert, die später wegradiert werden. XD

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