Dienstag, Mai 31, 2011

Ich heule nicht, ich verschwinde

Damage. Wer hat eine gute Idee für ein Hausarbeitsthema in einem Seminar über Literaturverfilmungen?
Ich habe mir schon die schönsten Themen zurecht gelegt: ein Vergleich der Darstellung von Filmbearbeitung bzw. -manipulation in Buch und Film in Fight Club oder die unterschiedliche Darstellung von Zeit in Buch und Film in Memento - aber neein. Es MUSS eine deutsche Lektüre behandelt werden. Macht irgendwo Sinn (ist ja nicht so, dass ich Germanistik studieren würde, haha), aber es nervt mich dennoch, da ich deutsche Filme meist nicht so gut finde (ich habe tatsächlich auch nur drei oder vier deutsche Filme in meiner Sammlung..). Und ich habe auch keine Lust auf klassische Literatur als Verfilmung.. Tausend Mal gelesen oder gesehen und nichts Neues.
Ich dachte an Herr Lehmann.. Aber worüber soll man da groß schreiben? Ah, ich brauche Inspiration!

Was erblickten meine Äuglein heute, als ich auf dem Balkon war? Da wächst was! Soll Leute geben, die behaupten, das sei Unkraut, aber ich bin so unfassbar positiv (naja), dass ich davon überzeugt bin, dass es einfach Blümchen werden müssen. Ich habe keine Ahnung mehr, was genau ich wo hingepflanzt habe, aber wenns wächst, wächsts :D 
Was beisst? Was sticht?
Und wofür all der Quatsch?
Wenn man es sowieso zerbricht.
Machen sie diese Zeilen im Bedarfsfall frei.

- Kevin Hamann. Ein Genie des 21. Jahrhunderts. Danke und Tschüss. 


Bratze - Jean Claude

Kommentare:

  1. Ich habe damals im Rahmen des Literaturverfilmungs-Seminars (ja, ich hatte ebenfalls eins in Germanistik) über Elfride Jelineks "Die Klavierspielerin" geschrieben mit dem Thema Musik als Mittel der Unterdrückung. Bis ich das gefunden hatte, sind Wochen ins Land gezogen. Mir fiel es auch schwer ein gutes deutsches Buch mit einer passablen Verfilmung zu finden, mit dem ich mich über längere Zeit beschäftigen könnte.
    Wie wäre es mit der Traumnovelle von Schnitzler und der Kubrick-Verfilmung? Das ist schön
    psychologisch und bietet viel Interpretationsraum.

    Also bitte, das was da wächst ist ja wohl kein Unkraut. Es sind die zarten Knospen einer sommerlichen Blütenpracht.

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  2. klassische literatur ist gar nicht so schlimm.
    einiges wurde doch echt schon zigmale verfilmt - die buddenbrocks zum beispiel. du könntest was über den wandel der verfilmungen schreiben.
    früher hat man ja ganz andere mittel eingesetzt; außerdem erkennt man bei den ganzen verfilmungen eigentlich immer, wann sie entstanden sind :)

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  3. Dann über Effi Briest. Dazu gibt es zwei Verfilmungen und wenn du mir jetzt sagst, dass ihr die auch behandeln werdet, dann muss ich dich nach dem Namen deiner Dozentin fragen. In mir keimt nämlich ein Verdacht ... :D

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  4. Äh... was ist mit "Das Parfüm" oder "Der Vorleser"? - die sind beide total super (sowohl die Bücher als auch die Filme) und geben echt viel her. Wenns moderner sein soll vielleicht "Nichts bereuen" und wenns banaler sein soll vielleicht "Vollidiot" (oh Gott, bitte NICHT "Vollidiot").

    Ich hasse Blogspot immer noch.

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  5. Ich brenne nicht, ich tu nur so.
    - Das war das erste, was ich dachte, als ich deinen Eintragsüberschrift im Bloglovin sah. Muhahahaha.

    Glückwunsch zum ersten Blühen, ich sehe es nicht als Unkraut. Boom. :)

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