Samstag, Juli 30, 2011

Dead Poets Society

O Captain, mein Captain. 

|Der Club der toten Dichter von Peter Weir, 1989
USA, Touchstone Pictures, 123 min.

Der schüchterne Todd Anderson (Ethan Hawke) kommt zu Beginn des neuen Schuljahres an ein konservatives, traditionsbewusstes Internat. Zeitgleich beginnt der Lehrer John Keating (Robin Williams) Englisch zu unterrichten. Dabei erklärt er verstaubte Vorgehensweisen zur Analyse von Lyrik als nichtig und ermutigt seine Schüler zu eigenständigem Handeln und Denken. Sie sollen das Kleine zu schätzen lernen und den Tag nutzen.
In seinem Kollegenkreis stößt Keating dabei auf Ablehnung. Davon lässt dieser sich nicht beeindrucken und bestärkt weiter seine Schüler in ihren einzelnen Begabungen.

Ein großer Film mit einem großen Robin Williams (der schon als Kind mein Held als Mrs. Doubtfire war). Leider fällt es mir auch nach mehrmaligem Schauen immernoch schwer, einzelne Gesichter unter den Schülern auseinanderzuhalten. Sahen die 1989 einfach alle gleich aus? Und die Uniform tut ihr übriges.
Ein Film über Selbstbestimmung, Freigeister, Poesie und Kunst. Weniger etwas für zwischendurch; aber lässt man sich mal zwei Stunden Zeit für diesen Film und lässt ihn einfach auf sich wirken, bin ich sicher, dass für jeden etwas dabei ist. Außerdem ist die letzte Szene einfach großartig. 
[..] Gibt es überhaupt noch Menschen, die den Film nicht kennen??
Carpe Diem.

Kommentare:

  1. Ich musste den Film mal in der Oberstufe sehen, erinnere mich aber irgendwie kaum noch daran. XD
    Und omg, Mrs Doubtfire, ich hab mich immer so geschämt. Meine erste Fremdschäm-Erfahrung und was für eine. Ich wollte alle drei Minuten am liebsten umschalten, es wurde ständig so ultrapeinlich. XD
    Aber ja, Den Club der toten Dichter müsste man mal wieder sehen. : )

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  2. Der Club der dichten Toten :D See what I did there?

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  3. Ein Lieblingsfilm, definitiv. Das Ende weckt einfach ein wohliges Gefühl.

    Achso und dein Fernseher. Willst du denn in Zukunft weiter Fernsehen? Analog wird ja jetzt abgeschaltet, daß heißt du benötigst mindestens einen Digitalreceiver. Ähnlich ist es mit den DVDs. Viele Warner Titel laufen jetzt aus und sind dann aus dem Programm. Früher oder später dreht das Kartell dir ohnehin den Hahn zu. Aber ich kann es nachvollziehen. Ich habe auch noch keine neue Glotze. Schenk ich mir wohl dann gezwungenermaßen zu Weihnachten. Oder wir graben uns ein Loch und setzen uns rein.

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  4. Ich habe nochmal nachgelesen. Es stimmt anscheinend, daß die Kabelnetzwerke noch länger ein analoges Programm aufrecht erhalten wollen. Fragt sich nur, wie lange.

    Zu Warner würde ich hier mal nachlesen. Ich stoße in letzter Zeit öfter auf Titel, die vor Kurzem noch in der Ramschkiste lagen und die nur noch von findigen Händlern über die Marktplätze zwischen 10 und 40 € angeboten werden. Diese Festpreise kann man aber nicht als Maßstab nehmen. Noch kann man DVDs regelmässig bei der Bucht für 1€ plus Porto ersteigern und ich denke, größere Sammlungsankäufe werden auch noch ein paar Tage zu günstigen Einzelpreisen führen. Nur wird eben das DVD-Angebot nicht mehr breiter werden, sondern über kurz oder lang mit Neuerscheinungen nur noch von Nischenlabels dominiert werden und dann endgültig einschlafen. Der Preisunterschied zwischen einer neuen DVD und Blu-ray ist ja auch nur noch marginal.

    Du bist also ne Omma? Ich dachte immer, ich sei der Cranky Kong hier.^^

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  5. Wir haben den Film seit Januar zuhause und immer noch nicht geschafft, ihn zu sehen. Schande. :(

    Casper ist allein dadurch sympathisch, dass er sich so oft auf The Smiths bezieht, finde ich. :)

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