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Freitag, Juni 24, 2011

Und sowieso ist nichts davon soundso

Ich finde es ja immer witzig, wenn man einen Film guckt und jemand der festen Überzeugung ist, dass derunder Schauspieler eindeutig derundder Schauspieler sein muss. Das klassischste Beispiel hierbei ist natürlich folgende Situation: "Ist das der aus Fight Club?" - "Nein, das ist John Cusack."

Edward Norton  & John Cusack
Wie kann man sich denn so ähnlich sein? Ich vermute, es hängt auch stark mit dem großartigen Synchronsprecher Andreas Fröhlich (Recherchen und Archiv: Bob Andrews) zusammen, der ja bekanntlich beiden Schauspielern die Stimme leiht.

Neil Patrick Harris & Christopher Masterson
Ich war lange Zeit der festen Überzeugung, dass Barney aus How I Met Your Mother Francis aus Malcom Mittendrin sein muss :D Ich habe keine Ahnung wieso, aber noch heute kratze ich mich manchmal am Kopf und denke.. das muss er doch sein :D

Jeffrey Dean Morgan & Javier Bardem & Robert Downey Jr.
Ha, selbst gerade eben musste ich kurz überlegen, wer jetzt welcher ist. Besonders bei den ersten beiden. Und Javier Bardem als Roland (im Dark Tower)? WeTeEff? Ich bin gespannt.

Michael Cera & Jesse Eisenberg
Hier kommts immer auf die Kameraeinstellung an. Manchmal kann ich die wirklich nicht unterscheiden. Wer hat nochmal in Juno mitgespielt? Ich schätze, es liegt an den Haaren.
Bilderquellen
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Und schon wieder ein Todesfall.

Peter Falk † 23.06.2011
Unvergessen bleibt der Columbo-Sommer 2009, in dem nachts die Columbo Folgen in meinem Lieblingskeller  in Dauerrotation liefen. 
"Ach, da wäre noch was.." ... rip. 
Bildquelle



Wir sind Helden - Soundso

Montag, Juni 20, 2011

Motionless Remains The Mess

Ryan Dunn † 20.6.2011
Mein Lieblingsjackasschaot.
Ich habe immer wieder gesagt, die Kerle werden nicht alt. Aber Autounfall ist einfach ein blöder Tod (nicht, dass es einen guten Tod geben würde), weil irgendwie unjackass-mäßig. Homewreckers war auch eine tolle Sendung - die revenge you can do at home-Sachen wollte ich immer ausprobieren, habs aber doch immer irgendwie verpasst. Blöd.
rip.



Mika - By The Time

Dienstag, März 15, 2011

These Are The Fates I Pushed Out Of The Way

Der Ein oder Andere kennt sicher John Frusciante, den Ex-Gitarristen der Red Hot Chili Peppers, der besonders durch sein charakteristisches Gitarrenspiel und den Backgroundgesang eigentlich unverzichtbar für die Band ist.
Meine heutige Botschaft an die Jugend da draußen: Nehmt keine Drogen.

Folgendes Interview wurde mit Frusciante quasi auf dem Höhepunkt seiner Drogenabhängigkeit (1994) geführt und zeigt einen Menschen, der irgendwo zwischen Tod und Leben schwebt.
Als eine Freundin mir vor Jahren das Video gezeigt hat, wollte ich erst nicht glauben, dass es tatsächlich der gute John ist. Aber so ist es. Und seine Musik wurde durch den Konsum übrigens auch nicht besser. Dummes "Kreativitäts-Argument".



Schön, dass er den Absprung geschafft hat. Scheint doch, als seien die Interviews mit zwei komplett verschiedenen Menschen geführt worden.




Ja, mir kommt alles, was ich schreiben will unglaublich unbedeutend und doof vor. Ich sollte vermutlich über AKWs und Naturkatastrophen schreiben. Ich überlasse das aber lieber Menschen, die es besser in Worte fassen können. Das einzig Gute, das ich aus der wirklich beschissenen Lage ziehe, ist, dass Menschen, die seit jeher gegen meine "Atomkraft? Nein danke" Aufkleber gewettert haben und die größten Verfechter der Kernenergie waren, mittlerweile soweit sind, zuzugeben, dass es auch anders gehen muss. Manchmal braucht es Katastrophen. Fragt sich nur, wie viele Katastrophen es noch braucht, bis sich die Erde der Menschen entledigt hat.



John Frusciante - Anne

Montag, Oktober 04, 2010

When Will I See The Sun, In My Eyes I've Just Begun

Während ich so an Bahnhofskiosken rumhänge, lese ich besonders gerne Adels- und Mädchenmagazine. Eine aktuellen Ausgabe letzterer Konsorte enthält einen Bericht über das Beschneiden von jungen Mädchen in Afrika. Ähnlich wie in einer Fotostory wird gezeigt, wie diese Mädchen misshandelt werden. Anders kann man das nicht mehr nennen.
Die Kinder werden unter dem Vorwand einer Party zu einer "Hebamme" gebracht, wo ihnen mit einer Rasierklinge, Glasscherbe oder einer rostigen Schere die Geschlechtsteile entfernt werden. Je nach Typ der Beschneidung wird teilweise außerdem noch die Scheide zugenäht. Die Mädchen selbst werden natürlich nicht betäubt und am Ende stehen sie in einer Lache ihres eigenen Blutes. Später kommt es zu vielen Infektionen und der Geschlechtsverkehr, sowie die Geburt werden extrem schmerzhafte Angelegenheiten.
Gründe für eine Beschneidung sind vielfältig. Es geht um Traditionen, Religion oder auch Schönheitsideale und - natürlich - die Kontrolle des Mannes über die Frau. Nicht umsonst sprechen sich besonders Dorfälteste für die Prozedur aus. Wenn ich an so etwas denke, würde ich mir manchmal am liebsten einen Hammer schnappen und damit jeden einzelnen dieser Dorfältesten kastrieren. Ohne Narkose und als Belohnung bekommt der gute Mann dann ein Kaugummi. Herzlichen Glückwunsch, nun sind Sie schön. Bewahren Sie sich die Tradition. Denn so wird es schon Jahrhunderte gemacht.
Mann, Traditionen. Man selbst kann ja auch nichts machen. Jetzt sitze ich hier, lese schreckliche Dinge über junge Frauen und höre dabei die traurigste Musik der Welt.
Alles was mir bleibt, ist zu hoffen, dass die Aufklärung irgendwann auch Länder wie Afrika erreichen wird.
Ich finde es gut, dass heutzutage in Mädchenmagazinen über solche Themen geschrieben wird. Als ich mit 12 meine Hochzeit im Kaufen und Lesen dieser Hefte hatte, stand da nie sowas drin.



Thirteen Senses - Gone