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Mittwoch, Juni 04, 2014

The Lego Movie

Unikitty: Here in Cloud Cuckoo Land, there are no rules: There's no government, no baby sitters, no bedtimes, no frowny faces, no bushy mustaches, and no negativity of any kind. 
Lucy: You just said the word "no" like a thousand times. 
Unikitty: And there's also no consistency. 



© Fox

| The Lego Movie von Phil Lord [u.a.], 2014.
USA, AUS, Fox Studios, 100 min.

Emmet ist eine prinzipientreue kleine Legofigur, die jeden Tag auf dem Bau arbeitet. Er führt ein durchschnittliches Leben und wird von niemandem groß beachtet. Eines Tages trifft er auf Wyldstyle. Kurz nach ihrem Treffen fällt er in einen Graben und wird so mit dem Stein des Widerstands verbunden der dort verborgen lag. Laut der Prophezeihung ist Emmet nun der Einzige, der die Welt retten kann. Der böse Lord Business hat nämlich schon einen Plan geschmiedet um die Welt endgültig zu zerstören. Nun müssen Emmet, Wyldstyle und andere alte Bekannte alles geben, um diesen Plan zu verhindern.

Nach Gucken dieses Filmes stellt sich mir vor allem eine Frage: Warum wird / wurde um Himmels willen nicht viel mehr über diesen Film gesprochen? Er besticht durch eine hervorragende Story, gute 3D-Effekte, tolle weil unterschiedliche Charaktere, eine kleine aber feine Gesellschaftskritik und einen fantastischen Soundtrack (Andy Samberg lässt grüßen). 

Wer meint, er habe es mit einem Kinderfilm zu tun, hat sicherlich nur zu einem drittel recht. Als ich diesen Film im Kino genoss, saßen zwei etwa fünfjährige Kinder neben mir. Sie stopften sich unaufhaltsam mit Popcorn voll, hatten schon in der Werbung ihre 3D-Brillen auf und ließen ihre Beine baumeln - und lachten über komplett andere Sachen als die erwachsenen Anwesenden. Besonders gut lässt sich das an der Star Wars Szene verdeutlichen. Han Solo und Chewie fliegen in ihrem Raumschiff vorbei und reden einen kurzen Satz. Die Jungs neben mir feiern diese - wirklich - nicht lustige Szene ab und freuen sich, dass Star Wars im Lego Film vorkommt. Einfach, weil sie die Referenz erkennen und gerade vermutlich, wie viele Jungs in ihrem Alter, in ihrer Star Wars Phase stecken. Ganz andere Szenen, in denen meine Begleitung und ich auf dem Boden lagen vor lachen, quittierten die Jungs nicht mal mit einem kleinen Grinsen. Ich würde von mir selbst behaupten, dass ich einen recht einfach gestrickten Humor habe, und doch ist der Film nicht zu einfach gestrickt. Er macht einfach Spaß und ergibt zum Ende hin sogar verblüffend viel Sinn. Erwähnte ich bereits die Gesellschaftskritik? Nach den ersten zehn Minuten war ich zutiefst verwundert ob eben dieser. Viele Szenen sind für Kinder vermutlich nicht direkt nachvollziehbar. Wenn besagte Jungs in zwölf Jahren aus Nostalgie noch einmal den Lego Film angucken, werden sie sicher wahnsinnig verwundert sein über die vielen Seitenhiebe aufs erwachsen werden und die Uniformität in der Gesellschaft, die sie damals im Kino nicht verstanden haben und ihre Sitznachbarn in der Folge immer nur fragend ansahen, wenn die mal wieder laut auflachten.

Allem Konformismus zum Trotz möchten Legofiguren in ihrem kleinen Universum doch nur eines: Bausteine so zusammenstecken wie sie es möchten. Kreativität soll nicht unterbunden, sondern gefördert werden. Dafür lohnt es sich auch mal zu kämpfen.

Everything is awesome.

Dienstag, Oktober 16, 2012

On the Road

Sal: The only people that interest me are the mad ones.

© Concorde

| On the Road von Walter Salles, 2012.
FR/UK/BRZ/USA, MK2, 137 min.

Nach dem Tod seines Vaters trifft Sal Paradise (Sam Riley) auf Dean Moriarty (Garrett Hedlund). Dean ist ein kleiner Rumtreiber, der ständig unterwegs ist und durch die USA reist. Beeindruckt von dieser Freiheit schließt Sal sich Dean an. Mit dabei sind auch Marylou (Kristen Stewart) - Deans Ehefrau - und Sals Notizbuch, in dem der junge Schriftsteller seine Erlebnisse der Reise niederschreibt.


Walter Salles Verfilmung des Klassikers On the Road von Jack Kerouac ist nicht im mindesten so verrucht, wie der Regisseur es vermutlich gerne gehabt hätte.  
Kennzeichnend für die Buchvorlage ist das schnelle episodengleiche Erzählen einer Geschichte, die in den Grundzügen nur aus Sex, Drogen und Reisen besteht. On the Road steht stellvertretend für die gesamte Beat Generation. Die "Generation", bestehend aus den wichtigsten Autoren Kerouac, Ginsberg und Burroughs. Eben diese Autoren, die Kerouac in On the Road als Inspirationen dienten. Sie waren die Boheme der 1950er Jahre, die den "harten" Bebop hörten, Bücher und Gedichte schrieben, Drogen nahmen und auf der Suche nach der Bedeutung des Lebens waren.
Während die Vorlage dreckig ist, ist der Film ein stumpfer Roadmovie in Hochglanzoptik.
Das Buch handelt vom Freisein, der Suche nach dem Sinn, dem ewigen Hinterherlaufen verpasster Gelegenheiten und heroisierten Freunden.
Der Film versucht alles, um diesem Vorbild gerecht zu werden. Ausschweifenden Autofahrten und Tanzszenen folgt der Sex mit wechselnden Partnern. Leider ist On the Road allerdings nur eine Aneinanderreihung hübscher Bilder, ohne jemals die Rastlosigkeit Sals und seine Heroisierung Deans fassen zu können.

Natürlich muss Hollywoodgerecht auch eine Dreiecksliebesbeziehung eingebaut werden. Natürlich muss diese um Deans Ehefrau Marylou gestrickt werden. Schon bei der ersten Begegnung von Sal und Marylou wird dieses Dreieck angedeutet. Es kommt zu tiefen Blicken und - "zufälligen" - Berührungen der beiden. 
Dabei immer im Fokus: Kristen Stewart. Die Frau, die so viel Ausdruck hat wie eine Wassermelone. Während die Rolle der Marylou in der Buchvorlage nicht annähernd so viel Raum einnimmt, sehen wir im Film immer öfter in das Schlafzimmergesicht der Kristen Stewart. So kommt es auch, dass ihr Gesicht auf dem Filmplakat abgebildet wird, das von Viggo Mortensen hingegen nicht. Und das obwohl seine Rolle des Old Bull Lee (an William S. Burroughs angelehnt) um einiges wichtiger ist. Zumindest in der Version des Autors.
Die vielen gestrichenen Figuren und Szenen seien dem Film an dieser Stelle nicht einmal angekreidet. Schon die 137 Minuten des Films scheinen viel zu lang zu sein. Das Sprunghafte des Buchs funktioniert leider nicht ansatzweise in Filmversion. 
Erfreulich ist hingegen die Wahl von Tom Sturridge als Carlo Marx (an Ginsberg angelehnt), seines Zeichens Dichter und Wegbegleiter Sals (Kerouac). So sieht Sturridge seinem Vorbild Allen Ginsberg tatsächlich etwas ähnlich. Ebenfalls erfreulich ist der kurze Auftritt von Steve Buscemi, der einfach auf ewig einer meiner Lieblingsschauspieler sein wird.
Die Synchro ist jedoch nicht ganz so erfreulich. Viel zu oft passt der deutsche Text nicht auf die Lippenbewegungen und Sam Riley erhielt die Stimme von Kai Scholl aus GZSZ. Nach Möglichkeit sollte der Film wohl im O-Ton geguckt werden. Es ist sicherlich Geschmackssache, aber dauerhaft Tim Sander vor sich zu sehen und seine gewollt angestrengt kratzige Stimme zu hören, während Sal über sein Leben "on the road" spricht, ist irgendwie nervenaufreibend.

Donnerstag, Dezember 22, 2011

Finally.

An unexpected Journey.


Endlich! Der Trailer zum Hobbit. Ich kann nicht noch ein ganzes Jahr warten! So gelungene Zwerge, die gleichen Drehorte, (Gabba)Gandalf und Gollum's Song am Ende. Wunderschön.

Und weil wir gerade dabei sind:

The Dark Knight Rises.


Endlich²! Ich bin davon überzeugt, dass der Film großartig und DER Mörderabschluss der Nolan Filme sein wird. Tom Hardy als Bane wird Heath Ledger den Rang des Superschurken ablaufen. Und das sage ich als großer Heath Ledger Fan.

Sonntag, November 20, 2011

Melancholia

Die Erde ist böse. Wir müssen nicht um sie trauern. 

|Melancholia von Lars von Trier, 2011
Zentropa Entertainments, 130 min.

Der Planet Melancholia nähert sich der Erde. Die gutbürgerliche Claire (Charlotte Gainsbourg) fürchtet sich vor einem Zusammenstoß mit der Erde. Ihre Schwester Justine (Kirsten Dunst) ist depressiv. Sie scheint als einzige die Konsequenzen zu ahnen und vorallem zu aktzeptieren.

- Enthält bestimmt Spoiler. Ich finde es schwer über diesen Film zu schreiben, ohne diverse Sachen zu erwähnen. Lesen auf eigene Gefahr. -

Am Anfang steht eine Hochzeit. Ein Akt der das Leben feiern und die Menschen fröhlich machen soll.
Am Ende steht eine Kollision mit einem fremden Planten. Ein Abschied von der Welt in Form einer Apokalypse.
Zu Beginn des Abspanns saß ich erstmal da und wusste nicht so recht, was ich von dem Film halten soll. Doch je länger ich darüber nachdenke, desto besser gefällt er mir. 
Die depressive Justine die zu Beginn des ersten Teils heiratet und eigentlich fröhlich sein sollte verfällt immer mehr ihrer Krankheit. Sie verliert an einem Abend alles und bricht zusammen.
Der zweite Teil des Films wirft in besonderem Maße ein Auge auf Claire. Sie ist zu Beginn noch die, die ihre Schwester auffängt und zu sich holt, weil Justine kaum alleine laufen kann. Sie möchte sich um sie kümmern, obwohl ihr Mann meint, ihre ganze Familie sei krank. Je näher Melancholia der Erde kommt, desto mehr verstrickt Claire sich in ihrer Angst und der Befürchtung, die Erde könnte durch eine Kollision vernichtet werden. Plötzlich ist es Justine, die ihre Schwester auffängt und die letzten Momente der Welt ihre Hand nimmt und alles nicht so schwer nimmt.
Sind es am Ende die Depressiven die mit der Wahrheit so viel besser klar kommen als die, die alles leicht nehmen? Während Claire in den letzten Minuten ein Glas Wein trinken möchte, sieht Justine in all dem Getue der Menschen keinen Sinn mehr.
Von Trier thematisiert in diesem Film seine eigene Depression. Eine (verkannte?) Krankheit, die doch ein Gutes hat. Die Angst vorm Ende verschwindet und man kann ruhig auf der Wiese in einer "magischen" Höhle sitzen und warten bis alles vorbei ist. Untergang mit erhobenem Kopf und ohne Angst.
Die Bilder des Films sind klasse. Leider ist der Film teilweise extrem langatmig. Teilweise musste ich mich sehr zusammen reißen nicht einzuschlafen, aber das kann sicher auch an der Uhrzeit gelegen haben :D Schön zu sehen ist auch, wie schwach in diesem Film zur Abwechslung mal der Mann dargestellt wird. Ist es bei von Trier meist die Frau, die schwach ist, ist es diesmal vorallem Kiefer Sutherland. Angesichts des Endes der Welt sieht er keinen anderen Ausweg als den Freitod. Besonders witzig wenn man bedenkt, was für Kraftprotzen er sonst spielt.

Das blöde an Kunst-/Programmkinos ist das teilweise merkwürdige Publikum. Ein Herr (garantiert Kunst- oder Medienwissenschaftendozent!) eine Reihe vor uns pschte zwei Sekunden nach Filmbeginn zwei Damen neben sich an, weil diese mit einer Tüte knisterten. Die ersten zehn Minuten zeigen Bilder in Zeitlupe mit extrem lauter Musik. Es fällt kein einziges Wort, aber man kann ja ruhig mal lauthals Empörung zeigen (er beugte sich anschließend noch zu den Damen rüber und redete auf sie ein. Zuu gerne hätte ich den Monolog gehört!). Und das dauerhaft. Und dann später selbst mit seiner Begleitung ohne Scham reden. Und an unpassenden Stellen lachen. Mich nerven laut knisternde Tüten im Kino ja auch - aber muss man das so unsympathisch deutlich machen? Natürlich habe ich dann als Antwort extra laut geknistert. Und ihm den versteckten Mittelfinger gezeigt. Allein für diese witzige Vorführung haben sich die sieben Euro gelohnt. Danke :D

Montag, August 22, 2011

Waterman.

Gestern hausierte Prominenz in meinem Städtchen. Matthias Schweighöfer und Kollege kamen um ihren neuen Film What a man (von Herrn Schweighöfer auch liebevoll Waterman genannt) in der Vorpemiere vorzustellen. Und meine Lieblings-Anastasia und ich waren dabei.
Ich hatte keinerlei Ansprüche an den Film selbst, weil ich tatsächlich einfach nur Matze live sehen wollte. Und er stand genau vor mir. Wuh. Ich hatte leider eine lange Leitung und bekam so kein Foto mit ihm. Aber egal, denn meinem Fanatismus wurde genüge getan. Ich kam mir irgendwann auch wirklich reichlich blöd vor, da rumzustehen und wie eine Bescheuerte Fotos von ihm zu machen. 
Ich habe nun großen Respekt vor den Fangirls die das jedes Wochenende bei Justin Bieber und Konsorten machen. Die müssen ja taub sein. Für mir war es das erste Mal "roter Teppich" und nochmal brauche ich es nicht unbedingt. Zumindest nicht in diesem Jahr. Aber lustig war es dennoch mal einen Schauspieler von nahem zu sehen und vorallem ein paar "Insider" zu erfahren und Geschichten vom Casting und Dreh erzählt zu bekommen. Es hat sich auf jeden Fall sehr gelohnt.

Außerdem habe ich das Foto des Abends:

Es war wirklich fabulös.

Freitag, August 05, 2011

Der Film beginnt

Wenn man im Sommer Plätzchen backt, ist die logische Konsequenz anscheinend, mit einem Filmstöcken vom Affen beworfen zu werden. Aber gut. Zu so einem Thema äußere ich mich doch gerne.
Auch wenn es dann auch noch eine "Bonusrunde" gibt, um die ich mich bisher erfolgreich gedrückt habe. Aber was solls. Irgendwann kommt immer der Tag.

Ein Film, den du schon mehr als zehnmal gesehen hast
Vorallem Disney-Filme. Allen voran vermutlich König der Löwen, Aristocats und Pocahontas.

Ein Film, den du mehrfach im Kino gesehen hast
Sakrileg. Ich fand den damals echt sau gut.

Ein Schauspieler, wegen dem du eher geneigt wärst, einen Film zu sehen
Jeff Bridges. Der Dude packt das.

Ein Schauspieler, wegen dem du weniger geneigt wärst, einen Film zu sehen
Josh Hartnett.

Filmmusical, dessen Songtexte du komplett auswendig kannst?
Singin‘ in the rain. Den Film guck ich immer, wenn ich krank bin / es mir nicht gut geht. Spätestens bei Make em laugh geht’s wieder bergauf :D

Ein Film, bei dem du mitgesungen hast
High School Musical. Und zwar begeistert.. Jeder hat ja so seine Schwäche. :D

Ein Film, den jeder gesehen haben sollte
The Machinist – allein schon wegen Christian Bale, der so übermäßig großartig ist.

Ein Film, den du besitzt
.. und ich zuletzt gekauft habe: Hot Rod. Den sollte auch mal jeder gesehen haben. Leider immer noch viel zu unbekannt. Das muss geändert werden. Schönes Ding.

Ein Schauspieler, der seine Karriere nicht beim Film startete und der dich mit seinen schauspielerischen Leistungen positiv überrascht hat?
Da fällt mir jetzt spontan echt niemand ein.

Schon mal einen Film in einem Drive-In gesehen?
Nope.

Schon mal in einem Kino geknutscht?
Ne. Dafür muss ich nicht viel Geld ausgeben :D

Hast du jemals das Kino verlassen, weil der Film so schlecht war?
Ich habe in der Mitte eines schlechten Films ja immer noch die naive Hoffnung, dass auch ein schlechter Film ein gutes Ende findet. Deswegen.. nein.

Ein Film, der dich zum Weinen gebracht hat
My Girl. Ich war selten in meinem Leben so traurig, wie nach dem ersten Gucken dieses Films. Scheiß Bienen.

Popcorn
Find ich gut. Vorallem süßes. Sowas solls in Österreich ja nicht geben :D

Wie oft gehst du ins Kino?
Kommt drauf an, wie viele gute Filme anlaufen / wie viel Geld ich übrig habe. 2004 hatte ich ein sehr extremes Kinojahr. 2008 war ich tatsächlich gar nicht im Kino. Dieses Jahr waren es bisher fünfmal.

Welchen Film hast du zuletzt im Kino gesehen?
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 7.2
Spoiler: VOLDEMORT HAT KEINE NASE!

Dein Lieblingsgenre
Keine Ahnung. Ich mag alles außer Autofilme. Die können mir gestohlen bleiben :D

Der erste Film, den du im Kino gesehen hast
Bestimmt irgendein Disney. Aber meine erste VHS war Casper.

Welchen Film hättest du lieber niemals gesehen?
Den Trailer zu The Human Centipede.

Der merkwürdigste Film, den du mochtest
Ich schwanke zwischen Dogtooth und Barton Fink. Beide merkwürdig, aber irgendwie gut. Besonders Barton Fink. Wer mir das Ende erklärt, bekommt einen Keks.

Der beängstigendste Film, den du je gesehen hast
Antichrist. Ob das jetzt an Williem Dafoe oder etwas anderem liegt, sei mal dahingestelllt, haha.

Der lustigste Film, den du je gesehen hast
Zuletzt: Hot Rod! Der ist so gut! Wer den nicht kennt, hat echt was verpasst.

Und ich bewerfe Crypto. Weil sie Christian Bale und The Machinist auch so gut findet.

Eigentlich kann ich solche Lückentexte ja nicht leiden. Ich fand die in der Schule schon blöd. Aber weil heute Freitag ist und ich meinen sozialen Tag habe, mache ich halt mal mit :D

Mittwoch, Mai 25, 2011

Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides

Trinkt aus Piraten, yoho! 

|Fluch der Karibik - Fremde Gezeiten von Rob Marshall, 2011
USA, Walt Disney Pictures, 136 min.

Jack Sparrow (Johnny Depp) ist noch immer auf der Suche nach der Quelle der ewigen Jugend. Zusammen mit Blackbeard (Ian McShane), dessen Tochter Angelica (Penélope Cruz) und einigen mehr macht er sich auf den Weg.

Nachdem ich den dritten Teil wirklich schlecht und unglaublich blöd fand, bin ich mit den geringstmöglichen Erwartungen ins Kino gegangen. Am Ende bin ich mit einem breiten Grinsen wieder rausgekommen. Ich mochte sowohl den Film, als auch die neuealte Synchronstimme von Jack. Da ich weder Orlando Bloom noch Keira Knightley besonders gut finde, habe ich keinen von beiden sonderlich vermisst. Eigentlich mag ich auch Penélope Cruz nicht so gerne, aber hier hat sie mich dann doch mal überzeugt. Wen ich allerdings vermisst habe, waren der Pirat mit dem Glasauge und seinen Kumpel. Das waren für mich immer die heimlichen Helden der Filme. 
Wer sich diesen Film nicht anschaut, weil er schlechte Kritiken bekommt, hat einen Schaden. Ich habe mich sehr amüsiert.
Und wie immer gilt: unbedingt bis nach dem Abspann sitzen bleiben.
   
Captain Teague: "Sieht dieses Gesicht etwa aus, als hätte es die ewige Quelle der Jugend gesehen?"
Jack Sparrow: "Kommt auf's Licht an."

Donnerstag, April 07, 2011

But Don't Think There'll Be A Next Time

Bei Sneak Previews kann man Glück oder Pech haben. Am Dienstag hatte ich tatsächlich mal wieder Glück: Paul - ein Alien auf der Flucht. Beim Titel dachte ich mir: Oah, nein! (Sonderbarerweise haben Alienfilme mal wieder Hochkonjunktur. Quasi alle Trailer hatten Aliens am Start. Besonderes Highlight: 'Cowboys & Aliens' WER KOMMT AUF DIE IDEE SOWAS ZU MACHEN??) Aber dann:
Bela B.s Stimme fürs Alien: Fett.
Simon, Shaun, Pegg als Geek: Fetter.
Klingonisches Rumgenerde: Am fettesten.
Vielleicht schreibe ich nochmal was dazu. Wenn ich nämlich nicht weiß, was ich bloggen soll, schreibe ich über Filme, haha.

SMS des Tages von meinem kleinen Bruder: "Weißt du noch wie wir früher im garten immer bleistifte begraben haben?(:.haha"
Natürlich weiß ich das noch. Wieso wir sowas getan haben? Ich habe keine Ahnung. Im Laufe der Zeit haben wir ziemlich viele Sachen da begraben.. Sollten in 1000 Jahren Archäologen dort graben, werden sie ihre helle Freude haben :D
Außerdem war der Garten eh der beste der Welt.


























Mumm-Ra - What Would Steve Do?

Donnerstag, März 17, 2011

True Grit

That didn't pan out. 



















|True Grit von Ethan und Joel Coen, 
2010 USA, Paramount Pictures, 110 min.

Die 14-jährige Mattie Ross (Hailee Steinfeld) möchte den Mord an ihrem Vaters rächen. Dieser wurde von Tom Chaney erschossen, obwohl Matties Vater ihm helfen wollte. Im Stich gelassen von den Richtern und Sheriffs, beschließt Mattie, einen eigenen Rachefeldzug zu starten. Dabei trifft sie auf der Suche nach einem Marshall auf den stets an der Whiskeyflasche hängenden Rooster Cogburn (Jeff Bridges), der bei der Suche nach Verbrechern seine eigenen Regeln und Gesetze aufstellt. Der Texas Ranger LaBoeuf (Matt Damon) gesellt sich zu der Truppe, um das Kopfgeld von Tom Chaney zu kassieren. Durch eine Finte soll Mattie zurückgelassen werden, um sie nicht unnötigen Gefahren auszusetzen. Doch schon bald werden die beiden Männer von dem jungen Mädchen eingeholt.

John Wayne war groß. Neben Terence Hill bestimmt der beste Cowboy überhaupt. Er lieferte mit dem Film "Der Marschall" die Vorlage für True Grit. Niemand anderer als Jeff Bridges hätte hier den Marshall spielen können. Selbst in einem Western ist er noch der Dude. Während Mattie auf einen Baum klettern muss, erzählt Cogburn ihr vom Boden aus von seinen früheren Eskapaden mit Frauen, Alkohol und Schießereien. Er bekriegt sich verbal mit dem Texas Ranger LaBoeuf und wandelt sich vom grantigen Typen zum gesprächigen, "netten" Säufer.
Teilweise saß ich im Kino und habe mich, trotz der teilweise "dramatischen" Geschichte, wirklich beömmelt. Hailee Steinfeld spielt großartig und ich bin mir sicher, dass sie eines Tages zu den ganz Großen gehören wird! Etwas anderes wäre vollkommen unverständlich.
Wer die Gelegenheit hat, sich diesen Film anzuschauen, sollte sie wahrnehmen. Selbst ein Matt Damon weiß zu überzeugen und sogar zu begeistern. Als Texas Ranger hat man nun einmal keinen guten Stand. Und dennoch ist man am Schluss des Films sicher: Unterschätze nie einen Texas Ranger!

Rooster Cogburn: [schaut hoch zur am Ast hängenden Leiche] "Ist das Chaney?"
Mattie Ross: "Ich erkenne ihn nicht an der Sohle seiner Füße."
Rooster Cogburn: "Du wirst raufklettern und nachsehen müssen. Ich bin zu alt und zu fett.
"

Montag, September 27, 2010

Im Herbst da fall'n die Blätter, im Winter fallen wir

Wie ich gerade gelesen habe, verschieben sich die Dreharbeiten zum kleinen Hobbit schon wieder. Nachdem del Toro aus der Produktion ausgestiegen und Peter Jackson wieder eingestiegen ist, wird nun anscheinend nicht mehr in Neuseeland gedreht werden können, da die Behörden damit augenscheinlich ein Problem haben. Heißt, der Spaß wird wohl nach Osteuropa verschoben. Alla hopp. Nachdem MGM (Fast-Lieblingsstudio) ohnehin pleite ist, wundere ich mich, dass man überhaupt noch über die Verfilmung spricht. James Bond liegt ja auch erstmal auf Eis - was ich allerdings nicht ganz verstehe, weil man mit solchen Filmen sicherlich ordentlich Geld einfarmen könnte.. Gut, dafür braucht man aber auch erstmal Geld, um den Spaß zu finanzieren. Ein wahrer Teufelskreis also. Dreharbeiten ab Anfang des Jahres 2011? Naja, wird man sehen.

Aber eine erfreuliche Nachricht für alle Freunde der
(beliebiges Adjektiv einsetzen. Ich habe quasi 10 Minuten über ein passendes nachgedacht, kam allerdings zu keinem Schluss) Literatur: Veronika beschließt zu sterben vom Master of Surrealismus Paulo Coelho kommt in drei Tagen ins Kino. Mit Sarah Michelle Gellar als Veronika. Wuhu. Buffy is back :)

Ich würde euch alle gerne an meinen wunderbaren geistigen Ergüssen teilhaben lassen. Aber leider sind die im Moment nicht sonderlich geistreich.. Also verschieben wir das :D




Tommy Finke - Bier and Loathing in Las Vegas (live)